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Asuka Bai * 唄飛鳥 auch Bonjin (Bonto) Kirino (桐乃梵人) "Bei der Fülle an verschiedenen H-Manga ist es im Grunde recht einfach. Im Internet "stolpert" man über eine (übersetzte) Ausgabe, und sowohl die Geschichte als auch die Zeichnungen gefallen auf den ersten Blick. So erging es mir mit dem Manga "Tsumi Haha", der besser bekannt ist unter dem englischen Namen "Sinful Mother". Was Asuka Bai hier in den Jahren 2007 und 2008 aufgezeichnet hat, ist eine wahre "Tour de Force" der systematischen Erniedrigung und psychischen Umprogrammierung eines Menschen." (1, 2) Sinful Mother: Wie in fast all seinen Werken zeigt Asuka Bai auch in Tsumi Haha eine beträchtliche Bandbreite sexueller Fetische: Oral- und Analsex, Frauen mit großen Brüsten, Erpressung, Gruppensex, Inzest, Bukkake, MILFs, BDSM, gezielte Erniedrigung, Versklavung ... bis hin zu extremeren Praktiken wie Toilettenspiele und Sodomie. Letztere Fetische dienen dazu die Schlagzahl der Handlung noch einmal ordentlich zu erhöhen. Jede neue - noch so perverse - sexuelle Handlung toppt die vorherige. Einschübe wie Inzest oder öffentliche Demütigung des Hauptcharakters sollen die "Stimmungslage" des Mangas weiter anheizen. In der vorliegenden Geschichte eskaliert die Situation schließlich so weit, dass Ryōko, die mittlerweile eine unterwürfige Sklavin ist, schwanger wird und ihren Meister, Miyazato, verlassen möchte. Dieser willigt ein, ohne jedoch seine Absichten preiszugeben. Denn nun hat Miyazato Ryōkos Sohn Mutsu im Visier und zieht ihn mit selbst gedrehten Videos seiner Mutter langsam in seine verdrehte Welt. Anfangs sind die Gesichter in den Videos noch zensiert, um die Identitäten zu verschleiern. Miyazato verschafft dem noch unbedarften Sohn von Ryōko ein Sex-Date in einem SM-Club mit genau dieser unbekannten Schönheit aus den Sex-Videos. Selbstverständlich deckt Miyazato die Identität der Beteiligten erst während des Höhepunkts auf. Kurz darauf dreht sich die Spirale eine weitere Runde und Mutter und Sohn werden ein Paar. Doch Ryōko kann sich dem psychischen Einfluss ihres Meisters nicht entziehen. Miyazatos Einfluss hat sich zu tief in ihre Gedanken gefestigt. Im weiteren Handlungsverlauf verlässt Ryōko ihren Ehemann Kenji. Dieser wird ebenso in die Machenschaften und sexuellen Exzesse des Strippenziehers Miyasato verwickelt, als er seine Frau auf einer Bühne in einem Sexclub erleben muss. Als weiteren Racheakt setzt Miyasato seine treue Sklavin Jiang auf Kenji an, damit sie ihn verführt. In dieser Geschichte hat Miyazato den Status des "Alpha". Er ist jung, gutaussehend, finanziell unabhängig, hat die richtigen Verbindungen und genügend Freizeit, um die erforderlichen Dinge für die aufwendigen Inszenierungen vorzubereiten. Natürlich erhält Miyazato eine psychologisch traumatisierende "Backstory", um seine Handlungen in der Geschichte halbwegs zu "rechtfertigen". In diesen Rückblenden wird er von seiner Stiefmutter verführt. Doch sein Vater erwischt die beiden in flagranti und prügelt dabei seine Ehefrau ins Koma. Dieses Trauma soll seine Handlungen in den späteren Jahren "legitimieren". Eine weitere Rückblende zeigt das Trauma von Jiang, einer Mitschülerin und späteren Sklavin von Miyazato. Vor einem Jahr wurde sie von einem skrupellosen Lehrer zu einer devoten Sklavin ausgebildet und von einigen Klassenkameraden, die diese Situation ausnutzten, vergewaltigt. Daraufhin wurde sie von ihren Eltern verstoßen und sah am Ende keine Zukunft mehr für sich. Da begegnet sie Miyazato. "In seinen Arbeiten zeigt Asuka Bai eine Fülle recht extremer Sexpraktiken, die den einen oder anderen Hentai-Manga-Fan möglicherweise überfordern. Seine Geschichten sind voller sexueller Gewalt und tabuisierter Themen. Weder wird versucht, diese abzumildern, noch werden sie moralisch unterfüttert. Letztendlich sind diese Geschichten wie alle Hentai-Mangas eine Ansammlung sexueller Fantasien. Sie haben keine Tabus, gedankliche Grenzen oder Vorurteile. Wie eingangs erwähnt, macht "Sinful Mother" in sexueller Hinsicht keine Gefangenen und hat eine sehr hohe Sex-pro-Seite-Dichte. Doch Asuka Bai erzählt auch ein raffiniertes und variantenreiches Drama, das diverse Handlungsstränge und Schicksale geschickt miteinander verknüpft. Einige Szenen sind zwar dürftig oder klischeehaft legitimiert, doch "Sinful Mother" fasziniert durch seine schockierende Handlung, die kaum Zeit für ruhige Momente lässt." (2) Dass die H-Manga von Asuka Bais keine offizielle englische, französische oder deutsche Übersetzung erhalten haben, ist wohl ihren äußerst expliziten und tabuisierten Inhalten geschuldet. In Bais Arbeiten ist eine technische und künstlerische Weiterentwicklung erkennbar. Seine frühen Arbeiten waren noch von groben, skizzenhaften Strichen und einigen anatomischen Unsicherheiten geprägt. Im Laufe der 2000er Jahre wurde der Stil feiner und gefestigter. Anfang der 2020er Jahre zeigt sich in einigen Arbeiten ein leichter Wandel in der Gestaltung der Charaktere. Die Zeichnungen wirken gestylter, insgesamt aber auch detailärmer. Männliche Antagonisten, wie sie in den Mangas "Monster" oder "Gokujō Seikatsu" auftreten, werden als grobschlächtige, übergewichtige "Monster" karikaturesk überzeichnet, um ihre Überlegenheit und Grausamkeit als "Alpha" optisch darzustellen. Von diesem eher "glatten", karikaturesken Stil ist Bai anscheinend wieder abgerückt, wie neuere Arbeiten nahelegen, in denen wieder der gewohnte Zeichenstil vorherrscht. Bais Zeichenstil, der sich durch einen eher skizzenhaften Aufbau auszeichnet, hat durchaus Charme. Er illustriert sowohl die emotionalen Szenen als auch die Grobheit und Brutalität der Ereignisse auf überzeugende Weise. Ein wiederkehrendes Stilmittel ist die Gestaltung der Augen der weiblichen Charaktere. Die Augenpartien werden dabei schmal und langgezogen dargestellt, um emotionale Empfindungen wie Wut, Lust, Scham, Neid oder Eifersucht optisch zu verstärken. Das Hauptkonstrukt von "Sinful Mother" zieht sich durch zahlreiche Arbeiten von Asuka Bai. Frauen/Mütter (Milfs) werden zu tabuisierten sexuellen Handlungen mit Verwandten oder nahestehenden Personen gezwungen, oftmals mit ihren "jugendlichen" Söhnen oder Stiefsöhnen. Die Aggressoren und Drahtzieher sind dabei meist einflussreiche, männliche "Alphas". "Wenn das euer Ding ist, dann sind die Arbeiten von Asuka Bai genau das Richtige für euch. Wer weniger agressive Inhalte sucht, doch selbige Fetische, dem sei vielleicht der Künstler Kuroiwa Menou empfohlen" (2)
Links: Quellen / Sources: Vermerk / Note: |
Asuka Bai * 唄飛鳥 also Bonjin (Bonto) Kirino (桐乃梵人) "Given the sheer variety of H-manga out there, it’s actually quite simple. You "stumble" across a (translated) volume online, and both the story and the artwork catch your eye right away. That’s what happened to me with the manga "Tsumi Haha", better known by its English title "Sinful Mother". What Asuka Bai depicted here in 2007 and 2008 is a true "tour de force" of the systematic humiliation and psychological reprogramming of a human being." (1, 2) Sinful Mother: As in nearly all his works, Asuka Bai displays a considerable range of sexual fetishes in Tsumi Haha: oral and anal sex, women with large breasts, blackmail, group sex, incest, bukkake, MILFs, BDSM, deliberate humiliation, enslavement... all the way to more extreme practices like toilet play and sodomy. These latter fetishes serve to significantly ramp up the pace of the plot. No matter how perverse, every new sexual act outdoes the previous one. Elements such as incest and the public humiliation of the main character are intended to intensify the "mood" of the manga. In this story, the situation escalates to the point where Ryōko, now a submissive slave, becomes pregnant and wants to leave her master, Miyazato. He agrees, but without revealing his true intentions. For now, Miyazato has set his sights on Ryōko’s son, Mutsu, and is slowly drawing him into his twisted world using videos he has filmed of Ryōko. Initially, the faces in the videos are censored to conceal their identities. Miyazato arranges for Ryōko’s son, who is still naive, to have sex with the unknown beauty from the videos at an S&M club. Naturally, Miyazato only reveals the identities of those involved at the climax. Shortly afterwards, the spiral takes another turn and mother and son become a couple. However, Ryōko cannot escape her master’s psychological influence. Miyazato’s influence has taken too deep a hold on her mind. As the story unfolds, Ryōko leaves her husband Kenji. He, too, becomes entangled in the schemes and sexual excesses of the mastermind Miyasato when he is forced to watch his wife perform on stage at a sex club. In another act of revenge, Miyasato instructs his loyal servant, Jiang, to seduce Kenji. In this story, Miyazato is the "alpha". He is young and handsome, financially independent and well-connected. He also has enough free time to make the necessary preparations for his elaborate productions. Miyazato is, of course, given a psychologically traumatic "backstory" to "justify" his actions in the story. In these flashbacks, he is seduced by his stepmother. However, his father catches them and beats his wife into a coma. This trauma is intended to "legitimise" his actions in later years. Another flashback depicts the trauma experienced by Jiang, a classmate and later slave of Miyazato's. A year ago, she was trained to be a submissive slave by a ruthless teacher and raped by classmates who took advantage of the situation. As a result, she was disowned by her parents and saw no future for herself. It is at this point that she meets Miyazato. "In his work, Asuka Bai depicts a wide range of extremely graphic sexual practices that may be too much for some fans of hentai manga to handle. His stories are filled with sexual violence and taboo subjects. He makes no attempt to tone these down, nor does he provide any moral context for them. Ultimately, like all hentai manga, these stories are a collection of sexual fantasies. They have no taboos, mental boundaries or prejudices. As mentioned earlier, "Sinful Mother" pulls no punches when it comes to sex and has a very high sex-per-page density. Yet Asuka Bai also skilfully interweaves diverse plotlines and fates to tell a sophisticated and varied drama. While some scenes are poorly developed or rely on clichés, "Sinful Mother" captivates with its shocking plot, which leaves little time for quiet moments." (2) The lack of official English, French or German translations of Asuka Bais's H-manga is likely due to their extremely explicit and taboo content. There is a clear technical and artistic evolution evident in Bai’s work. His early works were characterised by rough, sketch-like lines and some anatomical inaccuracies. Over the course of the 2000s, however, his style became more refined and polished. In the early 2020s, a slight shift in character design can be seen in some of his works. The drawings appear more stylised, but also less detailed overall. Male antagonists, as seen in the manga "Monster" or "Gokujō Seikatsu", are depicted as coarse, overweight "monsters" to visually represent their superiority and cruelty as "alphas". However, Bai appears to have moved away from this rather "smooth", caricature-like style, as suggested by more recent works, in which his familiar drawing style predominates once again. Bai's drawing style, characterised by a somewhat sketchy composition, has a certain charm. He successfully illustrates emotional scenes as well as the harshness and brutality of events. A recurring stylistic device is the depiction of female characters' eyes. The eye areas are rendered narrow and elongated to visually amplify emotional states such as anger, lust, shame, envy or jealousy. The central theme of "Sinful Mother" runs through numerous works by Asuka Bai. Women and mothers (MILFs) are coerced into engaging in taboo sexual acts with relatives or close acquaintances, frequently involving their "youthful" sons or stepsons. The aggressors and masterminds are usually influential male "alphas". "If that's your thing, then Asuka Bai's work is just what you're looking for. For those looking for less explicit content but with the same fetishes, the artist Kuroiwa Menou might be worth checking out." (2) |
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